Borland Together 2007 mit erweiterter Funktionalität – mehr Flexibilität und geringere Software-Verwaltungskosten
Plattformunabhängige Unterstützung domänenspezifischer Sprachen; weniger Komplexität und geringere Kosten für modellgetriebene Software-Entwicklung
Langen - Okt 18, 2007 : Die Borland Software Corporation (NASDAQ NM: BORL), führender Anbieter von Lösungen für das Open Application Lifecycle Management (Open ALM), stellt mit Together 2007 die neue Version seiner auf Standards basierender visuellen Modellierungslösung vor. Integriert in einem Werkzeug unterstützt Borland Together 2007 die Unified Modeling Language (UML), die Business Process Modeling Notation (BPMN), Entity-Relationship-Modellierung (ER) und domänenspezifische Sprachen (domain specific languages, DSLs). Durch die Unterstützung der DSLs beschleunigt Borland Together 2007 die Entwicklung und Auslieferung hochwertiger unternehmensweiter Applikationen. Mit Hilfe von visuellen Modellen lassen sich die Anforderungen und die dazugehörigen Systemarchitekturen im Kontext von Business Domänen abbilden. Borland Together 2007 ist ab sofort erhältlich.
Die Komplexität von Applikationen und Geschäftsprozessen nimmt stetig zu. Deshalb wird es auch immer wichtiger, modellgetriebene Entwicklungstechniken in den Lebenszyklus der Software-Entwicklung und -Auslieferung zu integrieren. Mit Borland Together 2007 entwickeln Projektteams Modelle, die als Vorlage für Geschäftsprozesse, Datenstrukturen, Applikationen und unternehmensweite Systemarchitekturen dienen. Diese Modelle sind für die architektonische Korrektheit der entwickelten Systeme von entscheidender Bedeutung und tragen wesentlich zur Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsteams und den Beteiligten der Fachabteilungen bei.
Gleich, ob es darum geht, Geschäftsprozesse anzupassen, neue Applikationen zu entwickeln oder Design-Informationen aus vorhandenen Systemen zu übernehmen. Die Lösung trägt zu mehr Effizienz bei der Entwicklung und Implementierung von flexiblen, anpassbaren und nachhaltigen Software-Architekturen bei. Insbesondere hilft das Werkzeug bei der Verbesserung immer wiederkehrender Probleme und Aufgaben: so etwa bei der Wartung von Applikationen, der Wiederverwendung von Software, bei der internen Dokumentation oder anderen Anforderungen an die Entwicklung von Unternehmens-Anwendungen.
Plattformunabhängige Unterstützung von DSLsDurch den plattformunabhängigen Support domänenspezifischer Sprachen steigert die Lösung die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit im Unternehmen, während Software-Wartungskosten verringert werden. Das einzigartige DSL-Toolkit des Produktes hilft Unternehmen beim Umgang mit komplexen UML-Modellen (Unified Modeling Language) und ermöglicht es Projektteams, Notationen für Modelle zu entwickeln, die in Einklang mit ihrem Geschäftsbereich stehen. Mit den Notationen können Modelle entwickelt werden, die wiederum die Software-Architekturen und Geschäftsprozesse im geschäftlichen Kontext wiedergeben. Das DSL-Toolkit bietet die Flexibilität, plattformneutrale Designs für eine Vielzahl möglicher Zielplattformen zu entwickeln. Zudem lassen sich die Designs auch in plattformspezifische Modelle übertragen. Das Toolkit besteht aus Meta-Modellen, visuellen Editoren, Model-zu-Model-Transformationen, Model-zu-Text-Transformationen und Dokumentations-Templates. Diese Komponenten unterstützen Benutzer dabei, umfassende Modellierungs-Lösungen zu erarbeiten, die exakt ihre geschäftlichen Anforderungen widerspiegeln. DSLs erhöhen zudem auch die Benutzerfreundlichkeit von Modellierungsverfahren, indem sie Prozesse reduzieren und die effiziente Kommunikation zwischen Anwendern und Projektbeteiligten auf Entscheiderebene verbessern.
„Der Mehrwert durch Modellierungslösungen zeigt sich beim Übergang von traditionellen Architekturen und entwicklerzentrierten Werkzeugen hin zu einer stärker geschäftszentrierten Arbeitsweise. Mit domänenspezifischen Modellen und der Visualisierung lässt sich das allgemeine Verständnis eines Systems verbessern“, so Richard Gronback, mitverantwortlich für das Eclipse-Modeling-Projekt und Chief Scientist bei Borland. „Wir unterstützen unsere Kunden darin, die Möglichkeiten, die sich durch DSLs ergeben, noch besser zu nutzen. Der Software-Design-Prozess lässt sich vereinfachen und das Modellierungsverfahren noch wirksamer im ganzen Unternehmen einsetzen.“
Gartner stellt fest: „Man hüte sich davor, DSLs und UML als konkurrierende Alternativen zu betrachten, die sich teilweise gegenseitig ausschließen. Es wird immer Nachfrage für allgemeine, modellierende Verfahren geben. In Zukunft müssen Modellierungsverfahren jedoch die Kluft zwischen Business und IT im Unternehmen schließen. Wenn DSLs korrekt und vorausschauend eingesetzt werden, ist dieses Ziel zu erreichen.“1
Zu den neuen und erweiterten Features von Together 2007 zählen insbesondere:
- NET-Unterstützung mit C#-Codegenerator – zusätzlich zur Generierung von Java- und C++-Code kann auch C#-Sourcecode aus UML-2-Modellen generiert werden, um Multi-plattform- und .NET-Entwicklungsprojekte zu unterstützen.
- • Notation für visuelles Brainstorming – Ideen und zugehörige Notationen dienen als Beispiel, das aufzeigt, wie man DSLs benutzt. Dieses mit allen Quellcodes enthaltene Beispiel-Diagramm repräsentiert Ideen, Aufgaben oder andere Themen, die sich um ein zentrales Schlüssel-Thema gruppieren. Mit dem DSL-Toolkit kann das Diagramm verändert und spezifischen geschäftlichen Anforderungen angepasst werden.
- Erweiterte Queries / Views / Transformations (QVT) Unterstützung – Neue Sprachattribute und zusätzliche Wizards vereinfachen die Entwicklung und Ausführung von Model-zu-Model-Transformationen.
- • Business Intelligence und Reporting Tools (BIRT) – BIRT-Unterstützung erweitert die Möglichkeiten, Dokumentationen auf Basis von verbreiteten Eclipse Standards zu erstellen.
Borland Together 2007 basiert auf dem Open Source Framework Eclipse und erfüllt die Standards der modellgetriebenen Architektur (MDA): UML, XML Metadata Exchange (XMI), QVT und die Object Constraint Language (OCL). Borland adressiert zudem auch MDA-Technologien - insbesondere QVT - indem die leistungsfähige Modell-Transformationstechnologie bereitgestellt wird. Die Technologie befähigt Software-Architekten dazu, jedes Modell, das auf dem Eclipse Modeling Framework (EMF) basiert, in andere standardisierte Modelltypen zu transformieren.
Weitere Informationen zu Borland Together 2007 und verwandten Technologien sind online unter: http://www.borland.com/us/products/together/index.html verfügbar.
Über BorlandDie Borland Software Corporation (NASDAQ: BORL) wurde 1983 gegründet und gilt als führender Anbieter von Open Application-Lifecycle-Management (ALM)-Lösungen, mit denen die Entwicklung und Bereitstellung von Software zu einem steuerbaren, effizienten und planbaren Prozess wird. Dabei unterstützt Borland jegliche Kunden-Prozesse, beliebige Kombinationen von Lifecycle-Werkzeugen und unterschiedlichste Software-Plattformen. Ziel ist es, den Geschäftswert von Software zu maximieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.borland.de
1 "Gartner, Inc., "View DSLs and UML as 'Fraternal Twins,' Not Competitors” by David Norton, September 29, 2006.
